Kredite mit Förderung

Wesentliche Merkmale von Foerderkrediten sind ein in der Regel günstigerer Zinssatz, als beispielsweise bei anderen Krediten. Die Anfangsjahre sind tilgungsfrei, sodass man sich in dieser Zeit ohne Probleme auf das Wesentliche konzentrieren kann, beispielsweise dem Geschäftsaufbau oder dem Bau des eigenen Hauses. Ebenfalls sehr positiv ist der feste Zinssatz während der gesamten Laufzeit. Das heißt, die Schwankungen des Marktes kommen bei der eigenen Finanzierung über einen Foerderkredit nicht an. Des Weiteren ist selbstverständlich auch eine vorzeitige Rückzahlung möglich. Vorfälligkeitsentschädigungen müssen nicht zwingend gezahlt werden. Und selbstverständlich sind jederzeit Sondertilgungen des Foerderkredites möglich. So kann man relativ unabhängig handeln und frei zur Verfügung stehendes Geld gerne in diesen Kredit fließen lassen und so die offene Summe zu verringern. Daneben verringern sich auch die Ausgaben an sich, da fällige Zinsen verringert werden. Löst man den Foerderkredit beispielsweise frühzeitig ab, würde man wesentlich weniger zahlen, da die Kreditsumme aufgrund der schrumpfenden Zinsen geringer wird.

 

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Vorteile gegenüber Bankkrediten

Selbstverständlich werden Foerderkredite nicht nur angeboten, um eine wesentliche Abgrenzung zu anderen Krediten darzustellen, sondern auch, weil man zahlreiche Unterscheide und vor allem Vorteile als Existenzgründer mitnehmen kann. Gegenüber üblichen Bankkrediten werden die Vorteile eines Foerderkredites besonders deutlich. Unter anderem sind Foerderkredite wesentlich günstiger als die normale Bankkredite, da die Zinssätze viel geringer sind. Ein erster Grund besser auf eine solche Fördervariante zurück zu greifen. Des Weiteren werden die Zinssätze für eine gewisse Zeit festgeschrieben. Das heißt, dass der Kreditnehmer eine gewisse Sicherheit genießt, da sich die Zinsen für die vereinbarte Zeit nicht mehr ändern können. In einigen Fällen ist es sogar möglich, die Zinsfestschreibung die ganze Vertragslaufzeit in Anspruch zu nehmen. Unter anderem besteht bei einem Foerderkredit auch die Möglichkeit, eine anfängliche tilgungsfreie Zeit einzuräumen. Das heißt, dass in der Anfangszeit, in der noch kein oder nur wenig Umsatz erzielt wird, keine Tilgung des Foerderkredites erfolgen muss. So kann man sich in der Anfangszeit tatsächlich auf sein Geschäft konzentrieren und nicht auf die Abzahlung des Foerderkredites.

Beantragung eines Förderkredites

Hat man erst einmal die Idee geschaffen, ein Unternehmen zu gründen und so der Arbeitslosigkeit zu entgehen oder einfach nur unselbstständiger zu sein, muss man sich eingehend auf die Beantragung eines solchen Foerderkredites vorbereiten. In der Regel wird diese alles andere als einfach gehalten. Die Beantragung eines Foerderkredites erfolgt über die Hausbank. Diese steht auch beratend zur Seite und unterstützt in der Regel beim Unternehmensaufbau. A und O ist vor allem der Businessplan, der bei Beantragung unbedingt vollständig sein sollte. Hier müssen Einnahmen und Ausgaben genau kalkuliert und aufgelistet werden. Man zeigt praktisch nach außen hin, dass sein Unternehmen tatsächlich ein voller Erfolg werden wird, macht also Werbung für sich selber und gegenüber der Bank zeigt man, dass man den in Anspruch genommen Foerderkredit sinnvoll verwertet und vor allem letztendlich auch zurückzahlen kann. Wirkt der Businessplan überzeugend, kann selbst die Bank nichts gegensteuern. Einer Unternehmensgründung sowie dem Foerderkredit steht nichts mehr im Wege.